TRIUMPH-ADLER
1. Allgemeines zum Hersteller
Triumph-Adler ging 1957 aus den Werken Triumph – anfänglich eine Fahrradfabrik, dann mit Schreibmaschinen und Motorrad-Motorenbau erfolgreich – und Adler – Fahrräder, Motorräder und Autos, später Schreibmaschinen – hervor. Durch den Adler-Eigner Grundig war dieser am neuen Betrieb beteiligt, verkaufte ihn aber an den US-amerikanischen Mischkonzern. Derweil – in den 60er Jahren verlagerte sich der Markt hin zu Bürocomputer. Der Volkscomputer TA 10 sorgte in den 70er Jahren für weltweites Aufsehen. Volkswagen übernimmt Triumph-Adler. Jede sechste elektronische Schreibmaschine der Welt war eine TA. 1986 übernimmt das italienische Unternehmen Olivetti TA. 1994 bildet sich ein Aktionärskonsortium, das die Firma als Mittelstandsholding zurückkauft. 1999 erwirbt TA die Utax GmbH und beschließt, sich auf die Kernkompetenz – Kopieren, Drucken, Faxen – zurück zu besinnen. 2001 beginnt TA eine strategische Allianz mit Kyocera Mita. 2005 überzeugt TA mit dem TOM Seitenpreiskonzept. 2006 erreicht TA neue Rekordzahlen. 2007 wird TOM um das DIDO-System (Digital Document Organisation) erweitert.
2. Trends und Entwicklungen
Die Modellpalette von Triumph-Adler in Sachen Dokumentenverarbeitung ist sehr umfangreich und fein gegliedert und damit ein ausgezeichneter Hardware-Hintergrund für TOM und DIDO. Kopier-, Druck- und Faxsysteme zeichnen sich vor allem durch ihre individuelle Anpassungsfähigkeit an die Bedürfnisse der Geschäftskunden wie auch der Produktion aus.
Die CLP-Reihe steht für Farb-Drucksysteme, die LP-Modelle für Drucksysteme schwarz/weiß. Hier kommen Hochgeschwindigkeitslaserdrucker zum Einsatz, die am Arbeitsplatz und in kleinen bis mittleren Büros auch ein großes Druckvolumen bewältigen können. Kopiersysteme (DC- und DCC-Serie) sind für Abteilungen gedacht und erreichen Geschwindigkeiten von bis zu 35 Seiten pro Minute in Farbe. Bei den s/w-Kopiersystemen zeigt TA die umfangreiche Antwort auf Detailaufgaben: Individuelle Lösungen ergeben ein optimales Dokumenten-Management.
Darüber hinaus deckt TA auch den Markt der Telefaxsysteme und Großformatdrucker ab.
3. Verbrauchsmaterialien
Triumph-Adler Printer mit den unterschiedlichsten Drucktechnologien blicken auf eine lange Tradition zurück und viele ältere Geräte sind noch immer im Einsatz. Entsprechend groß ist auch das Angebot an Verbrauchsmaterialien.
Für die LP- PG- und SDR-Modelle (siehe zum Beispiel Toner TRIUMPH-ADLER SDR) bieten Epson, Konica, Xerox und Kyocera Toner an. Die Laserfaxgeräte werden von Oki und Brother mit Toner und Bildtrommel versorgt. Nadeldrucker benötigen Farbbänder, die Epson und Lexmark u.a. für die TA-Serie liefern. Das Tintenstrahlverfahren kommt bei der FX-Serie (610 bis 645) wie auch bei der JPR-Reihe zum Einsatz. Entsprechendes Verbrauchsmaterial ist in den Rubriken Druckerpatronen Toner TRIUMPH-ADLER FX und Druckerpatronen TRIUMPH-ADLER JPR aufgelistet. Hier führen Olivetti, Freecolor, Oki und CQ-Imaging Druckerpatronen im Angebot. Weiteres Material wird in der Kategorie Druckerpatronen Toner Farbbänder TRIUMPH-ADLER Sonstige offeriert.