Epson MJ
1. Modellprogramm
Einen Tintenstrahldrucker sein eigen zu nennen, war in den 1980er Jahren vor allem in privaten Haushalten keine Selbstverständlichkeit. Noch glücklicher schätzten sich jene, die über einen Vierfarbdrucker verfügten wie etwa dem Druckerpatronen EPSON MJ 600 C oder dem Druckerpatronen EPSON MJ 8000 C. Aber auch ein Schwarzweißdrucker wie der Druckerpatronen EPSON MJ 810 C oder der Druckerpatronen EPSON MJ 100 konnte bereits mit einem deutlich besseren Schriftbild aufwarten als die vormals so üblichen 8- oder 9-Nadeldrucker.
Dass die Epson Druckerserie MJ bzw. Machjet heute kaum noch bekannt ist, liegt vor allem an dem legendären Erfolg der Stylus-Reihe, die nach wie vor weiter ausgebaut wird und inzwischen mit den Plottern Stylus Pro auch den professionellen Bereich erobert hat. Sicher muss man eingestehen, dass die Epson MJs mittlerweile überwiegend außer Dienst gestellt wurden. Die Solidität derartiger Tintenstrahler ist sicher nicht vergleichbar mit einem Plotter. Allerdings macht es auch heute noch durchaus Sinn, einen Druckerpatronen EPSON MJ 830 CS oder einen Druckerpatronen EPSON MJ 6000 C zu nutzen. Über das interne Netzwerk lassen sich zum Beispiel mit ein wenig Geschick zusätzliche Drucker integrieren. Kann auf einen hochwertigen Ausdruck, zum Beispiel Fotodruck, verzichtet werden, so sind die Druckkosten bei einem MJ oft günstiger als mit einem aktuellen Gerät.
2. Verbrauchsmaterial
Epson versorgt die MJ-Reihe mit diversen Druckerpatronen-Sätzen. Der Druckerpatronen EPSON MJ 930 C nutzt zum Beispiel als Schwarzpatrone die T0511 für 900 Seiten, die es auch als preiswertes Twin-Pack für 1.800 Seiten gibt. Für die Farbe ist die Epson T052 zuständig. Sie ist für 300 Seiten ausgelegt. An dem Reichweitenunterschied lässt sich schon erkennen, dass der Farbdruck damals noch nicht die Bedeutung trug wie heute, wo die Unterschiede meist deutlich geringer sind.
Dass einige der Epson Patronen auch in Stylus-Modellen eingesetzt werden, belegt die nahe Verwandtschaft.