Canon LaserBase
1. Modellprogramm
Die LaserBase-Serie von Canon beschreibt ein umfangreiches Modellprogramm an Multifunktionsgeräten, die mit dem Laserdruckverfahren ausgerüstet sind. Mittlerweile wurde diese Reihe von den i-SENSYS MF – Modellen abgelöst. Während das Druckverfahren rein monochrom ausgelegt ist, können die Scannereinheiten der LaserBase-Typen auch in Farbe scannen. Neben drucken und scannen können sie natürlich auch faxen und kopieren. Alle Funktionen lassen sich autark nutzen oder an einem PC bzw. im Netzwerk. Damit eignen sich die LaserBase-Geräte als Arbeitsgruppen und Abteilungsdrucker.
Das LaserBase-Programm umfasst eine Reihe von Geräten vom Toner CANON LASERBASE MF 3110 bis zum Druckerpatronen Toner CANON LASERBASE MF 8180 C. Zu den 3000ern gehören noch die Modelle Toner CANON LASERBASE MF 3220 und Toner CANON LASERBASE MF 3240. Recht engmaschig sind die Serien 5000 und 6000. Zu den 5000ern zählen zum Beispiel der Toner CANON LASERBASE MF 5630 und der Toner CANON LASERBASE MF 5650 sowie der Toner CANON LASERBASE MF 5750 und der Toner CANON LASERBASE MF 5770. Ähnlich umfangreich ist auch die 6000er-Serie, die beim Toner CANON LASERBASE MF 6530 beginnt und beim Toner CANON LASERBASE MF 6580 PL endet. Dazwischen rangieren noch der Toner CANON LASERBASE MF 6540 PL, der Toner CANON LASERBASE MF 6550 und der Toner CANON LASERBASE MF 6560 PL.
Bei Geräten dieser Klasse wird die Bedeutung der Robustheit manchmal unterschätzt. Zum einen sollen sie sehr kompakt sein, denn sie werden eher nicht in einer Druckerei-Abteilung verwendet. Dort können – und müssen – die Geräte größer sein und über umfangreiche Sortier- und Dokumentenfinishing – Funktionen verfügen. Kann das Gehäuse größer ausfallen, so bieten sich den Entwicklern mehr Möglichkeiten, die Konstruktion solide aufzubauen. Arbeitsgruppendrucker jedoch sollen meist eine nicht viel größere Grundfläche als Arbeitsplatzdrucker einnehmen, sehen sich in der Regel aber einem wesentlich höheren Druckvolumen gegenüber. Dies begründet sich nicht nur aufgrund ihres Standortes, der ja auch den Einzugsbereich der Anwender beschreibt (Abteilungsdrucker), sondern auch aufgrund der Tatsache, dass diese Geräte vielfältige Funktionen ausüben müssen. In einem üblichen verwaltungstechnischen Umfeld finden sich vielleicht Arbeitsplatzdrucker in der Nähe der computerunterstützten Büroplätze. Diese Geräte können dann aber meist nicht kopieren. Auch der Ausdruck größerer Dokumentenaufträge fällt dann häufig den Geräten zu, zu denen die LaserBase – Serie gezählt wird, um den eigenen Arbeitsplatz nicht für die Zeit des Druckvorgangs lahmzulegen.
Canon verwirklichte in der LaserBase – Modellpalette eine Reihe von Technologien und Entwicklungen, die nicht nur der Solidität zu Gute kommen, sondern auch die Bedienung vereinfachen, wie etwa der Tonerwechsel mithilfe des Canon All-in-One Cartridge – Systems oder automatischen Originaleinzugs ADF. Die Kompaktheit des Gerätes drückt sich in den erstaunlich geringen Abmessungen aus: Der Toner CANON LASERBASE MF 5730 zum Beispiel ist in etwa würfelförmig mit Kantenlängen von rund 50 cm, sofern alle Ablagen ausgefahren sind. Das Gewicht von 14 kg ist vor dem Hintergrund von Leistung und Ausstattung auch als recht gering einzustufen. Erfreulich auch die Sleep-Funktion. Sie verbraucht gegenüber dem Standby-Betrieb noch einmal zwei Drittel weniger Strom. Der Zeitaufwand für den Aktivierungsvorgang aus dem Sleep-Modus ist dagegen vernachlässigbar. Die Geräuschentwicklung im Standby-Betrieb liegt bei niedrigen 30 dB(A). Während des Druckvorgangs können bis zu 58 dB(A) gemessen werden – was auch noch einen recht günstigen Wert darstellt.
2. Verbrauchsmaterialien
Die von Canon selbst gelieferten Tonerpatronen sind für ca. 2500 bis 4000 Seiten ausgelegt.