USB Sticks
USB steht für Universal Serial Bus. Gemeint ist damit eine serielle Verbindung zwischen Computer und Peripheriegeräten. USB Sticks stellen eine Form der Flashspeicher dar, die direkt an einen USB-Eingang angeschlossen werden.
Eine der entscheidenden Verbesserungen von Windows 95 und 98 gegenüber den Vorgängern war die Möglichkeit der vereinfachten Installation von Geräten per Plug & Play. Dies bedeutete, dass Geräte wie beispielsweise Monitore nach dem Anschluss vom Betriebssystem erkannt und eingebunden wurden. Lästige und zeitaufwändige Konfigurationen entfielen. In dieser Hinsicht geht USB noch einen Schritt weiter. Mit dem Hot-plugging lassen sich beispielsweise Drucker oder USB-Sticks während laufender Prozesse am Computer anschließen, ohne dass dieser heruntergefahren werden muss. Dabei wird dieser Service nicht etwa durch einen Mangel an Leistung erkauft. USB Sticks erobern immer mehr Bereiche, da sie schnell und sicher größere Datenmengen verarbeiten können.
Ein Beispiel ist etwa der tägliche Datenbackup. Dabei geht es nicht um die Software im Sinne von Programmen, sondern um die persönlichen Ordner und Dateien, die der User etwa für seine eigenen Ideen benötigt. Ein vergleichbares Beispiel wäre die Arbeit eines Studierenden, der in verschiedenen Fächern Hausarbeiten schreibt. Um seine Daten gegen Verlust außerhalb des Rechners zu speichern, nutzt er externe Speichermedien. Noch in den Anfangstagen des Personal Computers nutzte man dazu Diskettenlaufwerke. In der Regel wurden die veränderten Dateien ersetzt oder jeden Tag neue Disketten verwendet. Mit der wiederbeschreibbaren CD-RW erlaubten Brennprogramme die regelmäßige Aktualisierung der Daten. Das heißt, die Software übernahm die Aufgabe, veränderte Dateien im Bereich Eigene Dateien ausfindig zu machen und die alten Texte auf der CD-RW durch die veränderten neuen Texte auszutauschen. Dadurch wurde schon erheblich an Arbeitsaufwand und zudem viel Zeit gespart. Allerdings nahm der Schreibvorgang einige Zeit in Anspruch und den CD-RWs war oft keine lange Lebensdauer beschieden. Manche mussten bereits nach fünffachem Überschreiben vollständig gelöscht werden.
USB Sticks sind hier einfacher, schneller und sicherer. Es muss auch kein Brennprogramm aufgerufen werden und dank Hi-Speed USB benötigt der Aktualisierungsvorgang nur wenige Sekunden. USB 3.0 ist in den Startlöchern und wird die Geschwindigkeit des Datentransfers noch deutlich erhöhen. Im Gespräch sind Datenraten von bis zu 5 GB/s im SuperSpeed-Modus.
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