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Toner - Informationen

Toner

Einleitung
Der Begriff Toner bezeichnet Druckfarbe, die im pulverisierten Aggregatzustand gelagert wird. Dies kennt man schon von den Kopierern, die auf dem fotoelektrischen Wege Kopien von Originalen erzeugten. Heute sind diese „Analogdrucker“ fast vollständig von Laserdruckern verdrängt worden, die ebenso Toner verwenden. Als Vorratsbehälter dient die Kartusche oder auch Patrone. In einigen Fällen wird dagegen von einer Kassette gesprochen, am häufigsten jedoch findet der Begriff Toner Verwendung. Es wird also zwischen Inhalt (Toner) und Behälter (Kartusche) nicht unterschieden. Das ist insofern eigentlich verwunderlich, als es sehr gravierende Unterschiede zwischen Tonern und Tonern gibt. Einige Vorratsbehälter stellen wirklich nur die Druckfarbe zur Verfügung, bei anderen bildet fast das gesamte Druckwerk eine Einheit, die bei Niedrigpegel der Farbe komplett ausgetauscht wird. Bei anderen Druckern werden dagegen je nach Typ auch Fixiereinheit, Riemen, Auffangbehälter usw. einzeln ausgetauscht. Dies macht insofern Sinn, als dass jedes Bauteil seine eigene Laufzeit hat. Es spart also Kosten, wenn beispielsweise die Fixiereinheit bedarfsgerecht deutlich später ausgetauscht wird als etwa die Tonerpatrone. Dies ist vor allem dann interessant, wenn es um einen Farblaser geht, bei dem die einzelnen Farben je nach Nutzungsgrad ausgewechselt werden.
Obwohl die Einstiegspreise von Laserdruckern in den letzten Jahren deutlich gesunken sind, konzentriert sich der Markt dennoch nach wie vor auf den professionellen Bereich. Dies liegt vor allem daran, dass sich Laserdrucker über das Druckvolumen rechnen. Ein Vergleich zwischen einem typischen Einstiegsfarblaser und einem Farbtintenstrahler zeigt den Unterschied, der sich für den privaten Haushalt ergibt. Beim Lasergerät kommt zu der Anschaffung von beispielsweise 300 Euro beim Austausch der Patronen noch mal 200, 300 Euro (manchmal weit mehr) hinzu. Der Farbtintenstrahler kostet weniger als 100 Euro und auch ein Satz Patronen liegt meist zwischen 50 und 100 Euro. So ergibt sich eine Differenz von mehreren hundert Euro bei der Anschaffung, die private Haushalte selten über das Druckvolumen finanzieren können, zumal die Gefahr besteht, dass Toner und Druckkopf eintrocknen.
Im professionellen Alltag sieht das anders aus. Tintenstrahler sind – abgesehen von Großformatdruckern – selten auf Druckleistungen von mehr als 500 Seiten pro Monat ausgelegt. In manchen Betrieben müssen die Laserdrucker jedoch mehrere tausend Seiten am Tag drucken. Auch für kleine Betriebe lohnt sich manchmal schon ein Lasergerät. Kreative Jungunternehmer neigen gern zu einer opulenten Optik und belasten das Budget, indem sie teuere vierfarbige Layouts (Anschreiben, Rechnungen usw.) verwenden. Weitaus preiswerter kann es sein, sich das Firmenlayout von einer Druckerei auf Papier drucken zu lassen und selbst nur mit einem Monochromlasergerät zu beschriften. Hier zeigt auch der Markt, welch große Bedeutung nach wie vor die Schwarzweiß-Lasergeräte besitzen, wogegen es beispielsweise kaum noch Monochrom-Tintenstrahler gibt.

Hersteller und ihre Druckerserien
Die Marktbedeutung von Lasergeräten lässt sich natürlich auch anhand der Druckerserien verdeutlichen. Kaum ein Druckerhersteller, der hier nicht ein umfangreiches Programm präsentiert oder zumindest eine entscheidende Nische besetzt.
Toner Brother finden in den Bauserien Brother DCP, FAX und HL sowie MFC Verwendung. Dabei ist lediglich die Reihe HL ausschließlich auf Lasergeräte (Farbe, Monochrom) ausgelegt. Dabei handelt es sich vorrangig um die so genannten Arbeitsplatz-, Arbeitsgruppen- und Abteilungsdrucker. Brother folgt hier dem allgemeinen Trend, wonach immer mehr Multifunktionsgeräte zum Einsatz kommen.
Wahre Druckmaschinen stehen bei Toner Canon unter dem Titel CLC. Aber auch die Serien FAX (alternativ Tinte), FAX L, FC (Tischkopierer), I-Sensys, IR bzw. ImageRunner und LBP sind als Lasergeräte ausgelegt. Gerade die Canon LBP Geräte offerieren interessante Angebote in unterschiedlichen Preis- und Leistungsklassen.
AcuLaser und EPL sind die Namen, die im Toner Epson Angebot für Lasergeräte stehen, während bei Toner HP auf Laserjets und Color Laserjets zu achten ist. Toner Konica/Minolta unterscheidet bei den Modellreihen zwischen Farblasern (MagicColor = MC) und Monochromlasergeräten (PagePro = PP). Beide Typenlisten zeigen auch Kombigeräte.
Toner Kyocera differenziert das Programm geringfügig anders. FS und FS-C unterteilen Lasergeräte nach Monochrom- oder Farblaser. Zudem steht die Reihe KM für gehobene professionelle Ansprüche. Dies könnte man eventuell mit der T-Serie von Toner Lexmark vergleichen, die sich ebenfalls deutlich oberhalb der Baureihen C (Farblaser), E und X (All-in-One-Geräte; alternativ auch als Tintenstrahler mit vier oder sechs Farbpatronen) einordnen.
Die Reihen B und OKIPage sind als Monochromlaser ausgelegt (siehe Toner OKI), während Farblaser auf die Bauserie C hören. Zudem sind noch OKIFax im Angebot. Toner Samsung differenziert zwischen CLP (Farblaser) und ML (Schwarzweißgeräte). Darüber hinaus nutzen auch die Qwiklaser-, MSYS-, SCX-, SF- und CLX-Modelle Toner.

Aktuelle Situation
Die Preise der Lasergeräte sowie der Toner purzeln weiter, wenn auch das Tempo nachgelassen hat. Es bleibt zudem jedem überlassen, ggf. günstigere Produkte anderer Hersteller zu verwenden. Hier sind beispielsweise die Offerten der Kategorien Toner Xerox, Toner Freecolor und Toner Geha interessant. Auch die Angebote der Rubriken Toner IBM und Toner Rimage sollen hier nicht unerwähnt bleiben.
Wie bei allen preiswerten Alternativen stellt sich auch bei Tonern die Frage, wie sehr die Qualität unter Einsparungen leidet. Extrem übertriebene Sparsamkeit kann am Ende teuer kommen. Empfehlungen anderer Kunden können dabei durchaus eine Hilfe sein.

Tipps
Manche private Anwender können sich dem Traum eines Laserdruckers nicht entziehen und lassen sich vielleicht sogar zu einem billigen Drucker ohne Toner und anderen Bauteilen des Druckwerks hinreißen. Ein Blick in die modellspezifischen Preislisten für Toner und Zubehör zeigt, wie teuer die Nachrüstung kommt. So entpuppt sich der billige Drucker möglicherweise als Plastikgestell. Sinnvoller ist da sicher der Kauf eines vollständig ausgerüsteten Werksgeräts. Sparen lässt sich – sowohl im privaten wie auch im professionellen Bereich – vor allem damit, dass man sehr genau den eigenen Bedarf an Ausdrucken (Textseiten, Farbseiten, Fotos usw.) bestimmt und danach die Wahl des Druckers oder einer Druckerkombination trifft. In die Überlegungen sollte auch mit einbezogen werden, welche Toner für das Gerät verfügbar sind. Bei hohem Druckaufkommen lohnen sich beispielsweise so genannte Multipacks.
Ein wichtiger Tipp für das Aufbrauchen des Toners: Geht dieser zur Neige und zeigen sich unvollständige Ausdrucke, so kann man das Farbpulver ggf. noch ein paar Mal aufschütteln, um wirklich auch den Rest herauszubekommen. Dafür bieten sich dann beispielsweise Arbeitspläne in Tabellenform usw. an, bei denen unvollständige Linien notfalls nachgezogen werden können oder die Funktionalität wenig beeinflussen.

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