Die Begriffe „Notebook“ (= Notizbuch) und „Laptop“ (= auf dem Schoß) werden im deutschsprachigen Raum meist synonym verwendet, wobei es das Notebook und der Laptop heißt. Allerdings wird in Norddeutschland auch oft das Laptop gesagt (analog dem plattdeutschen datt Notebook), was umgangssprachlich auch vom Duden toleriert wird.
Das Notebook unterscheidet sich vom Desktop PC
oder Tower, beides Standgeräte; Desknotes dagegen sind PCs in Notebook-Format für den Schreibtisch. Sie verzichten auf stromsparende Technik und eine große Akku-Einheit. Teilweise sogar ohne Akku dienen sie dem leichten innerbetrieblichen Standortwechsel. Besonders robuste, zum Beispiel gegen Kälte geschützte Geräte werden mit dem Zusatz „Ruggized“ bezeichnet. Der Markt bietet zusehends mehr Angebote für individuelle Lösungen, zum Beispiel das Subnotebook, eine Art kleineres Laptop mit Bildschirmgrößen unterhalb von 13 Zoll (vgl. Notebook < 10 Zoll, Notebook 10 Zoll und Notebook 11 Zoll).
Vom Grundprinzip her vereint ein Notebook die Komponenten Rechner (Prozessor, Arbeitsspeicher, Festplatte, Datenträgerlaufwerk, Schnittstelle), Monitor (Flachbild, meist TFT), Zeigegerät (integriertes Mousepad) und Tastatur, wie sie auch beim stationären PC vorkommen.
Technisch gesehen sind Notebooks mittlerweile auf demselben Level wie die Standort treuen Kollegen, preislich liegen sie bei vergleichbarer Ausstattung etwas darüber, wenn man die Kosten für Monitor, Maus und Tastatur miteinbezieht. In der Praxis kann der Kauf eines Laptops sowohl bei der Anschaffung als auch langfristig teurer sein. Dies liegt zum einen daran, dass ein neuer Monitor zeitlich unabhängig vom PC gekauft werden kann. Zum anderen lassen sich PCs über die Jahre ihrer Verwendung erheblich einfacher und günstiger nachrüsten. Aufrüstungen und Veränderungen beinhalten eine Gefahr, die per se dem Notebook eigen ist: Wärmeentwicklung. Leider können die Probleme, die ein bestimmtes Modell aufgrund von Hitze im Gerät entwickelt, nicht vollständig beim Kauf erkannt werden. Die Störungen tauchen oft erst später auf, wenn der Lüfter verdreckt, die Festplatte zu voll ist oder Programme installiert sind, die dem Prozessor die Arbeit erschweren. Dann können Schäden im Gerät die Folge sein (defekte Laufwerke usw.).
Trends und Entwicklungen bei aktuellen Notebooks
Durch die (duo-)centrino-Technologie wurden die Notebooks noch einmal erheblich schneller und der kabellose Zugang ins Internet vereinfacht. In der gehobenen Preisklasse ist diese Technik mittlerweile ebenso selbstverständlich wie ein DVD/CD-RW-Brenner bzw. Double-Layer (dieses Gerät kann entsprechende DVDs von beiden Seiten beschreiben), Bluetooth, USB 2.0-Anschlüsse, diverse Speicherkartenleser und nicht zuletzt die technische Basis für Spiele und Anwendungen aller Art, wobei gerade die schnelle duo-centrino-Technologie hier Erstaunliches für den Rechner unterwegs ermöglicht.
Kaufberatung zu Notebooks
Wie in fast allen Bereichen der Bürotechnik zeichnet sich auch der Markt der Laptops immer mehr dadurch aus, dass nicht mehr unbedingt teurere Geräte für alle Zwecke die idealen Notebooks sind. Die geringe Größe und der Verzicht auf ein DVD-Laufwerk ermöglicht ein deutlich geringeres Gewicht. Diese Laptops arbeiten mit einem vollwertigen Betriebssystem und sind auch sonst mit den größeren Geräten vergleichbar. Zum Datentransfer nutzen sie z.B. die Netzwerkeinbindung oder USB-Sticks. Möglicherweise wird es in Zukunft auch größere Notebooks geben, die auf ein optisches Laufwerk ganz verzichten und dafür andere Ausstattungsfeatures vorziehen oder verbesserten Prozessoren und anderen Komponenten mehr Raum bieten. Grundsätzlich sollte der Interessierte sich über den eigenen Bedarf klar werden, da der Kostenaufwand für einen Laptop nicht gering ist. Obwohl ein modernes
Notebook ab der gehobeneren Preisklasse in der Regel über alle Features verfügen, die auch ein stationärer PC anbietet, so nutzen doch die meisten Anwender beide Computerformen parallel.
Nach der eigenen Bedarfsanalyse steht der umfangreiche Blick auf den Markt im Vordergrund. Eine sehr beliebte Preislage sind die Geräte zwischen etwa 900 und 1300 Euro. Allerdings ist die Modellpalette wesentlich größer. Die meisten Angebote finden sich bei den 12‘‘ern (Notebook 12 Zoll: 70 Geräte, 600-4000 Euro), den 14,1‘‘ern (siehe auch Notebook 14 Zoll;100 Modelle, 900-4000 Euro), den 15,4‘‘ern (Notebook 15,4 Zoll: über 200 Notebooks, 450-3700 Euro) und auch den 17‘‘ern (Notebook 17 Zoll: 50 Laptops, 600-2700 Euro; siehe auch Notebook >17Zoll). Einige Hersteller nennen ihre Produkte Multimedia Notebook, wenn es besonders auf die Nutzung als Multimediacenter vorbreitet ist (10 Produkte, 700-2400 Euro), wobei die meisten anderen Geräte ab etwa 900 Euro auch entsprechend ausgerüstet sind. Wer sich mit dem vergleichsweise kleinen Bildschirm begnügt, findet in einem Laptop der gehobenen Preisklasse ein komplettes Multimediagerät: Spiele-Computer, Internet, Musik, Fernseher.
Seltener besetzt sind die Kategorien Notebook 13 Zoll, Notebook 15 Zoll sowie Notebook 16 Zoll.
Aktuelle Situation bei Notebooks
Im Zuge des allgemeinen Bestrebens nach Mobilität (kleine Kameras, mobile Fotodrucker usw.) sind auch Laptops immer leistungsfähiger und beliebter geworden. Waren sie früher eher ein Ersatz-PC für unterwegs, so stellen sie sich heute als Multimediacenter und Gamecomputer dar.
Tipps zu Notebooks
Gut bedient ist, wer auf unnötige Features verzichtet, dafür mehr Solidität wählt und auf großzügige Garantiebedingungen und Vor-Ort-Service (vgl. Notebook Service) achtet. Vielleicht kann sogar ein selbst aufgebauter Mobilrechner eine interessante Alternative sein. Entsprechende Basismodelle sind in der Rubrik Notebook Barebone aufgelistet und können beispielsweise um Produkte aus Notebook Zubehör ergänzt werden.
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