Laserdrucker (s/w)
1. Die Technik
Beim Laserdruckverfahren (Laserdrucker s/w bzw. Laserdrucker Color) kommt Tinte durch elektrostatische Aufladung aufs Papier. Ein Fotorezeptor (Rolle) wird durch einen heißen Draht elektrisch aufgeladen. Das Laserlicht kehrt die Ladung an manchen Stellen um, an anderen nicht, wodurch das Druckbild entsteht. Erst jetzt kommt der Toner zum Einsatz, ein Farbpulver, das mit Entwickler gemischt ist. Diese Trägerkörnchen sind entgegengesetzt zum Fotorezeptor geladen. Durch die Anziehungskraft wird an den gewünschten Stellen Farbe mitgeführt. Beim Papierkontakt werden wieder mit einem heißen Draht (Korotrondraht), dessen Ladung höher ist als die des Fotorezeptors, die Tonerpartikel auf das Papier gedrückt. Unmittelbar nach dem erfolgten Aufdruck wird das Pulver durch zwei Andruckrollen mittels zusätzlicher Hitze auf dem Papier fixiert. Anschließend werden alle aufgeladenen Teile wieder neutralisiert und übergebliebener Toner abgestreift. Die Geschwindigkeit dieser Abläufe ist dabei extrem hoch.
Laserdrucker zählen zu den Seitendruckern, da immer eine komplette Seite Datenstrom aufgenommen wird, bevor der Druckvorgang beginnt. Laserdrucker gehören zur Non-Impact-Klasse, da sie ohne Anschlag drucken (wie etwa Nadeldrucker). Das Beherrschen von Abstufungen bei Schwarz (Graustufen) und Farbe bedingt ein aufwändigeres Verfahren. Daher sind diese Geräte meist teurer, dafür ihr Druckbild vor allem für Grafiken entschieden besser.
2. Trends und Entwicklungen
Im Trend liegen derzeit Geräte, die umweltfreundlich, schnell und flexibel einsetzbar sind. Bei den Einsteigermodellen wird die Preisschraube immer noch wieder um ein paar Euro reduziert. Ob der Kunde damit zufrieden sein kann, ist eine andere Frage.
Als Drucksysteme leisten auch monochrome Laserdrucker (Kombigeräte Laser) in professionellen Bereichen ihren Dienst und ersetzen dort in der Regel die Kopierer. Kombigeräte Tinte dagegen sind meist erheblich kleiner ausgelegt und verfügen fast ausschließlich über den Vierfarbdruck. Mittlerweile ist sogar der hochwertige Fotodruck bei vielen Tintenstrahl-Multifunktionsdruckern Standard. Damit setzen sie den Trend fort, dass Tintenstrahldrucker wie auch Plotter zunehmend gleichzeitig als Fotodrucker eingesetzt werden können. Selbst Etikettendrucker sind immer mehr befähigt, auch Fotos auf Etiketten zu drucken.
3. Kaufberatung zu (Keyword)
Laserdrucker üben auf viele private Anwender eine hohe Faszination aus. Es ist schon faszinierend, wie schnell und leise ein extrem hochwertiger Ausdruck erfolgt. Und wer kennt nicht die Geschichte von dem zerknüllten Butterbrotspapier, dass für den Laserdrucker kein ernstzunehmendes Hindernis darstellt. Und manch einer träumt davon, irgendwann auch einen Laserdrucker sein Eigen nennen zu können.
Die Domäne des Laserdruckers ist der professionelle Bereich. Er ist dann besser am Platz, wenn es um eine große Menge an hochwertigen Ausdrucken innerhalb eines engen Terminplans geht. Vielerorts ersetzen Laserdrucker bereits Teilbereiche jener Anwendungen für die früher Kopierer bereitstanden. Anstatt etwa Serienbriefe einmal auf einem Drucker auszugeben und anschließend zu kopieren werden sie heute gleich mit dem Laserdrucker vervielfältigt. Dies erklärt auch das äußerst breite Angebot an schwarz-weiß-Geräten, während „farblose“ Tintenstrahler kaum noch hergestellt werden.
Die so genannten Monochrom-Geräte (Schwarz/Weiß-Drucker) sind für den privaten Haushalt eher uninteressant. Gerade in der heutigen Zeit, wo Farbdrucker derart günstig sind, ist der Bedarf an reinen Schwarz-Weiß-Ausdrucken eine Sache des professionellen Bereichs. Auch für das kleine Büro des mutigen Ich-AG-Selbständigen ist der s/w-Laserdrucker die zweite Wahl hinter einem Tintenstrahler, der einen auffälligen, weil bunten, Briefkopf zu drucken vermag.
Für den professionellen Bereich hält der Markt vielfältige Lösungen bereit. Einsteigermodelle (ca. 60 bis 400 Euro) bleiben dem Heimanwender und sehr kleinen Büros vorbehalten. Wird das Druckvolumen schon größer und sollen kleine Arbeitsgruppen versorgt werden, so findet man in der Preislage von 300 bis 800 Euro ein vielfältiges Angebot. Für größere Gruppen oder ganze Abteilungen hält der Markt zahlreiche Geräte mit unterschiedlichen Prämissen zwischen 750 und 1500 Euro bereit. Ist das Druckaufkommen sehr hoch und soll der Drucker im Netzwerk eingebunden seine Arbeit verrichten, so empfiehlt sich das Preissegment über 1300 Euro. Kommt es nicht nur auf das Volumen, sondern auch auf schnellste Bearbeitung an, so kann auch schon mal ein Gerät von 3000 bis 9000 Euro sinnvoll sein. Schwerpunkte setzen Brother, Samsung, Canon, Lexmark und HP bei den Einsteigermodellen. Individuelle Lösungen im professionellen Bereich bieten Epson, HP, Lexmark und Kyocera aber auch Samsung, TallyGenicom und Xerox. In der Topklasse oberhalb von 2000 Euro wird der Kunde vor allem bei Kyocera und Xerox fündig.
4. Aktuelle Situation
Über 200 Produkte zahlreicher Firmen hält der Markt der Laserdrucker bereit. Für den professionellen Bereich, bei dem es um hohes Druckaufkommen bei gleichbleibend hoher Druckqualität und engem Zeitplan geht, ist der Laserdrucker unschlagbar. Auch wenn sich der Markt der Laserdrucker mehr und mehr auch den Privatkunden erschließt, so geht die Entwicklung doch eher dahin, dass Hersteller individuelle Lösungen anbieten.
Nicht außer Acht lassen sollte der Kunde den Zubehörmarkt, der zahlreiche Möglichkeiten eröffnet, vorhandene Drucker oder bestehende Drucksysteme aufzurüsten. Entsprechende Produkte finden sich dabei nicht nur in den Kategorien Zubehör Laserdrucker und Zubehör Kombigeräte. Auch die Rubriken Zubehör Kopierer, Zubehör Plotter und Zubehör Nadeldrucker halten zum Teil interessante Neuerungen bereit, die die Gesamtsituation des Dokumentenmanagements in einem Büro verbessern helfen.
5. Tipps
Für den professionellen Bereich empfehlen sich ein genaue Analyse des Bedarfs und die Suche nach individuellen Lösungen. Dabei sollte die Kalkulation nicht nur die reinen Druckkosten berechnen, sondern auch die allgemeinen Entwicklungen: Welche Bereiche, in den heute noch gedruckt wird, werden in absehbarer Zeit ohne Papier ablaufen? Intensive Beratung seitens verschiedener Anbieter sollte genauso selbstverständlich sein wie später der Vor-Ort-Service.
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HP LaserJet P1006 - Drucker - S/W - Laser - A4 - 1200 dpi x 1200 dpi - bis zu 16 Seiten/Min. - Kapazität: 150 Blätter - USB
Brother HL-2035 - Drucker - S/W - Laser - Legal, A4 - 2400 dpi x 600 dpi - bis zu 18 Seiten/Min. - Kapazität: 250 Blätter - USB
Samsung ML-1915 - Drucker - S/W - Laser - 1200 dpi x 600 dpi - bis zu 18 Seiten/Min. - Kapazität: 250 Blätter - USB
HP LaserJet P2055dn - Drucker - S/W - Duplex - Laser - A4 - 1200 dpi x 1200 dpi - bis zu 33 Seiten/Min. - Kapazität: 300 Blätter - USB, 1000Base-T
HP LaserJet Enterprise P3015 - Drucker - S/W - Laser - A4 - 1200 dpi x 1200 dpi - bis zu 40 Seiten/Min. - Kapazität: 600 Blätter - USB
Kyocera FS-1350DN - Drucker - S/W - Duplex - Laser - Legal, A4 - 1200 dpi x 1200 dpi - bis zu 30 Seiten/Min. - Kapazität: 300 Blätter - USB, 10/100Base-TX, Direktdruck-USB
HP LaserJet P1505 - Drucker - S/W - Laser - A4 - 1200 dpi x 1200 dpi - bis zu 23 Seiten/Min. - Kapazität: 250 Blätter - USB