Desktop
Der Desktop PC unterschied sich vor einigen Jahren noch vom Tower-PC. Mit Desktop bezeichnete man jene Computer, die bauartbedingt auf dem Schreibtisch Platz nehmen, während die Tower, eingeteilt in Mini-, Midi- und Bigtower, in der Regel unter dem Schreibtisch bzw. auf dem Boden positioniert wurden. Heute unterscheidet sich der Desktop als Arbeitsplatzcomputer von Servern und mobilen Rechnern wie beispielsweise Notebooks.
Besonders bei der Auswahl von PC Komponenten ist die neue Einteilung praxisgerechter, da hier entscheidende Unterschiede definiert werden. Dabei ist die Einteilung nicht anders als auch in anderen Bereichen der Technik und Elektronik. Geräte, die in der Regel zu Hause und stationär genutzt werden, unterlegen weitaus weniger leistungsmäßigen Ansprüchen als etwa mobil oder professionell genutzte Systeme. Der Höhepunkt ist natürlich die Schnittstelle jener Produkte, die professionell und mobil genutzt werden. Die Leistungsfähigkeit bezieht sich dabei nicht allein auf nackte technische Daten, sondern auf die Fähigkeit des Bauteils, auch bei besonderen Belastungen diese Leistungen sicherzustellen. Die besonderen Belastungen entstehen beispielsweise durch deutlich höhere Nutzungsfrequenz und der Einsatz auch unter widrigsten Umständen.
Aus diesen Anforderungen ergeben sich dann auch die teilweise deutlich höheren Preise für professionelle Geräte. Im Desktop unterliegen die Bauteile der Hardware wie etwa die Prozessoren nicht so hohen Ansprüchen.