Computer
Kaum ein Substantiv der deutschen Sprache ist derart undefiniert, wie das Wort Computer. Die unterschiedlichen Geräte, die damit bezeichnet werden, würden übersetzt auf das Wort Auto bedeuten, dass alles, was Räder hat und sich irgendwie bewegt, Auto genannt werden könnte. Diese Vielschichtigkeit ist nicht nur in der aktuellen Terminologie zu finden. Über die rund 50 Jahre, in denen sich der Begriff etabliert hat, waren die unterschiedlichen Systeme ständigem Wandel unterzogen.
Heute kann man den Bereich Computer und Hardware in fünf Kategorien unterteilen: Desktop PC, Notebook, Server, Barebone und Workstation. Bei den Desktop PC´s unterschied man noch vor wenigen Jahren Big Tower, Mini-Tower und Midi-Tower. Durchgesetzt hat sich weitgehend das Midi-Tower-Format, bei dem in der Regel Platz für drei bis vier Laufwerkeinschübe bzw. Frontterminals ist.
Notebooks sind seit einigen Jahren stark im Kommen. Der Grund für ihren Siegeszug liegt zum einen darin, dass sie leistungsmäßig den Desktop PCs kaum noch hinterherhinken, und zum anderen in der WLAN-Technik, die kabellose Internetverbindung ermöglicht.
Die Aufgabe von Server liegt vor allem in der Datenspeicherung. Dabei geht es hier nicht um die dauerhafte Ablage von Daten vergleichbar mit Büchern. Eher sind Server Lose-Blattsammlungen, deren Datensätze ständig verändert werden.
Mit dem Begriff Barebone werden Rohcomputer bezeichnet, die der Kunde nach eigenen Wünschen mit Prozessor, Grafikkarten, Arbeitsspeicher, Soundkarten und Laufwerken ausstattet.
Workstation sind gegenüber Desktop PCs in der Regel deutlich leistungsfähiger. Sie dienen mehreren Nutzern und sind zum Beispiel im betriebsinternen Netzwerk eingebunden. Im Gegensatz zum Terminal greift die Workstation nicht auf die Rechenleistung eines Zentralrechners zurück.
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