CD ROM
Die Entwicklung digitaler Datenträger geht bis in die 1950er Jahre zurück. Erst die CD ROM ermöglichte in den 1980er Jahren die Einführung in den Massenmarkt. Unterschieden wird zwischen der Kauf-CD (Musik, Spiele, Software usw.), der beschreibbaren CD ROM, kurz auch CD-R sowie der wiederbeschreibbaren CD -RW. Obwohl der Siegeszug der CD ROM noch keine 30 Jahre her ist, ist sie bereits auf dem Rückmarsch. Mehr und mehr wird sie von DVD RAM, Blu-Ray und Flashspeicher abgelöst.
Im Hifi-Bereich sind die ehemals als Massenbewegung den Markt flutenden CD-Player fast verschwunden. Da die CD in der Regel auch auf einem DVD Player (auch im Computer sowie der Spielekonsole) abgespielt werden kann, ersetzen diese Geräte immer öfter auch den CD-Player. Die Anschaffung eines CD-Players ist auch kaum noch empfehlenswert, da bereits für weniger als 50 Euro gute DVD Laufwerke zu haben sind. Der Gebrauchtmarkt hält dafür eine riesige Menge an CD-Playern bereit, deren Preise von rund 300 bis 800 DM in den 1990er Jahren auf wenige Euros gefallen sind. Ihnen fehlt allerdings oft die Fähigkeit, selbstgebrannte CDs wiedergeben zu können.
Einzig die Hifi-Enthusiasten interessieren sich noch für den High-End-CD-Player, der mittlerweile fast eine ähnliche Exklusivität erreicht hat, wie der Schallplattenspieler, der wiederum eine kleine, aber andauernde Renaissance erfährt. Wer sich im High-End-Bereich der CD-Player umschaut, wird schnell feststellen können, mit welch aufwändigen Entwicklungen die Hersteller bemüht waren und sind, die musikalischen Darbietungen auf der CD dem Zuhörer zugänglich zu machen. Um das letzte i-Tüpfelchen an höchster Wiedergabe-Qualität zu produzieren, werden beispielsweise Laufwerk und Digital-Analog-Wandler in getrennten Gehäusen untergebracht. Andere Erfinder betrieben und betreiben beim mechanischen Aufbau des Players (schwere Mechanik) einen ähnlich hohen Aufwand, wie man es von exklusiven High-End-Plattenspielern gewohnt ist.
Wer die CD ROM als Datenträger im Computer nutzt, dem kann das letztlich egal sein. Sie ist eine preiswerte Möglichkeit der Sicherung von Dateien und Programmen. Kapazität und Datenübertragung mögen neueren Datenträgern hinterherhinken, sind aber nach wie vor höchst praktikabel. Die DVD etwa hat sich vor allem im heimischen Bereich als reines Speichermedium für Textdateien (wie früher die Disketten) nicht durchsetzen können, da ihre immense Speicherkapazität schon wieder für ein gewisses Maß an Unübersichtlichkeit verantwortlich ist.
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